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13.09.2010 - Landrat gratuliert Kirchbach zu Goldmedaille beim Bundeswettbewerb »Unser Dorf hat Zukunft«


<P>Der Oederaner Ortsteil Kirchbach ist&nbsp;am vergangenen Freitag&nbsp;mit der Goldmedaille beim Bundeswettbewerb „Unser Dorf hat&nbsp;Zukunft“ ausgezeichnet worden.</P>

Landrat Volker Uhlig gratuliert den Einwohnern und der Stadt Oederan. „Der Landkreis ist stolz auf Kirchbach und freut sich über den Sieg“, erklärt Volker Uhlig. Kirchbach hat eine tolle Dorfgemeinschaft, die zusammenhält und sich für ihren Ort engagiert. „Der Preis unterstreicht das, hier wird in Richtung Zukunft gearbeitet, ansässige Unternehmen bis zur kompletten Dorfgemeinschaft tragen das mit“, so der Landrat. In Kirchbach werden alte Bauernhöfe umgebaut und teilweise von mehreren Generationen bewohnt. Durch die Landwirtschaftsbetriebe und die private Tierhaltung, die Streuobstwiesen, die naturnahen Bachauen zeigt sich Kirchbach als sächsisches Waldhufendorf.

Im vergangenen Jahr qualifizierte sich der Oederaner Ortsteil für die Teilnahme am Bundesausscheid durch den Gewinn des Landeswettbewerbes. Damals wurde die Wettbewerbsjury vor allem durch die Vielfalt und Nachhaltigkeit der Aktivitäten überzeugt, die die Dorfgemeinschaft zur Gestaltung ihres Heimatorts unternimmt.

Der zweite sächsische Preisträger ist Rosenbach im Landkreis Görlitz. Dieser Ort erhielt eine Silbermedaille. „Meine herzlichen Glückwünsche und ein großer Dank an alle Bürger von Kirchbach und Rosenbach. Beide Dörfer haben nicht nur eine hervorragende Werbung für den Freistaat gemacht, sondern auch bewiesen, wie attraktiv der ländliche Raum in Sachsen ist“, erklärte Sachsens Umweltminister Frank Kupfer.

Insgesamt hatten 3 330 Dörfer an dem Wettbewerb des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) teilgenommen. Davon kamen 30 Dörfer in die Endrunde. Goldmedaillen gingen an acht Ortschaften, mit Silber wurden 16 und mit Bronze sechs Orte gewürdigt. „Die eigentlichen Gewinner des Bundeswettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft" sind die Menschen in den Dörfern. Mit kreativen Ideen ist es ihnen gelungen, die Lebensqualität in ihren Gemeinden zu verbessern. An vielen Orten haben sie auf beeindruckende Weise Selbstverwaltung demonstriert“, sagte Aigner bei der Bekanntgabe der Preisträger.

Über drei Wochen lang war eine Bewertungskommission von Dorf zu Dorf gereist, um die Teilnehmer miteinander zu vergleichen. Dabei wurden unter anderem die Entwicklungskonzepte, wirtschaftliche Initiativen, soziale und kulturelle Aktivitäten, Bau- und Grüngestaltung sowie die ökologische und die wirtschaftliche Gesamtsituation bewertet. Die aktive Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger an der Planung und Gestaltung des Dorfes und seiner Umgebung war ein weiteres wichtiges Kriterium.

Weitere Informationen zum Bundeswettbewerb unter http://www.dorfwettbewerb.bund.de und zum Sächsischen Landeswettbewerb http://www.laendlicher-raum.sachsen.de/dorfwettbewerb.